Geschäftsfähigkeit vor Patientenverfügung

Bevor man eine Patientenverfügung ausfüllt (z.B. die von Nina Hagen etc) sollte man sich vom Arzt die Geschäftsfähigkeit bescheinigen lassen.

Man will ja nicht unterstellt bekommen, bei der Unterzeichnung der PatVerfü vollkommen Ballaballa gewesen zu sein und das deswegen die PatVerfü ungültig sei.

In meinem Fall war es eine kostenlose schmerzfreie Angelegenheit. Ich bekam bestätigt, dass ich keine neuronale und kognitive Defizite habe…. Brief und Stempel vom Arzt, fertig.

Mein Arzt riet mir übrigens, diese Prozedur mit der PatVerfü alle 2-5 Jahre aufzufrischen…

Wie gesagt, die Patverfü von Nina Hagen scheint brauchbar, es gibt aber noch andere.

Für die Besitzer des Staatsangehörigkeitsausweises (gelber Schein) ist diese Verfügung von der Gemeinde Neuhaus idealer.

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13 Gedanken zu „Geschäftsfähigkeit vor Patientenverfügung“

  1. Gute Info u. wirklich wichtig. Habe es auch so gemacht.
    Mein Doc gab mir ebenfalls den Hinweis, PatVer wie auch Attest zur Geschäftsfähigkeit jährlich zu erneuern. Er meinte, daß der Richter bei dem hoffentl. nie eintretenden Fall dann keine jurist. Probleme hätte bzgl. “Aktualität” des geäußerten Willens.
    Ich mach`s so, paßt eh in die jährliche Grunduntersuchung.
    Dann mal los.
    Souveräne Grüße
    herbert

  2. Als Inhaber des Staatsangehörigkeitsausweises sollte man die Patientenverfügung von Patverfü nicht übernehmen. Hier wird sich auf das geänderte BGB bezogen. Also Finger weg. Hier hat die Gemeinde Neuhaus eine besser geeignete Version.

    1. Ich sehe das nicht so kritisch, weil dem System gegenüber kann man ruhig deren Rechtsverständnis nutzen. Wenn man konsequent sein will, es kommt ja auf EStA an und nicht den gelben Schein, dann hebt man die Wohnhaft auch auf und nimmt einen Wohnsitz ohne Meldebehörde.

      1. Hallo Charly W.,

        plage mich noch immer mit dem Standesamt bzgl. Auszug aus dem Geburtenbuch herum. Sie machen keine Abschriften,
        Kopien oder Fotos von dem Eintrag im Geburtenbuch. Sie bieten mir immer nur Geburtsurkunden an, und da steht ja bereits der Familienname (der wohl dem Staat gehört ?)
        Auf rechtliche Grundlagen gefragt nennt die Behörde die § 54, 55 und 59 PStG. Was ist noch zu machen ? Danke im voraus 🙂

        1. Termin verpasst. Detlef hatte gewarnt. Die haben Anweisungen die Geburtenbücher zu vernichten und keine Kopien mehr zu machen und zu beglaubigen. Das ist ein Verstoß gegen das BGB, höheres Recht als die Verordungen. Man kann nur klagen, oder Faustrecht!
          Leider kann ich nichts besseres schreiben, wir erfahren das derzeit leider alle.

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