wer schon unbedingt ein Kreuz machen muss

wer schon unbedingt ein Kreuz machen muss
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Mit der Wahl gibt man Rechte ab. man gestattet dem öffentlichen Dienst, das sie uns behandeln können. als würden keine Rechte gelten.

Da kann man doch auf dem Wahlzettel wenigstens einen entgegengesetzten Willen artikulieren. UCC 1-308 kommt aus dem UCC und soll alle Rechte sichern, man tritt also mit dem Wahlzettel nix ab. Es ist eine Vertrags-Klausel.

Besser als eine Blankovollmacht nach der Wahl ist es allemal.

Und da es bis Sonntag mit einer Stempelbestellung zu sportlich ist: es gehen hauch Tintenausdrucke auf Aufkleber…

Übrigens:

Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 GG, also alle Deutschen innerhalb der Grenzen vom 31.12.1937.

Hoffentlich wissen die Menschen in den „östlichen Teilen“ jenseits von Oder und Neiße, daß sie wahlberechtigt sind?

Das BVerfG urteilt mit Beschluß des Zeiten Senats vom 21.10.1987 -2BvR 373/83
„Der Beschwerdeführer hat die deutsche Staatsangehörigkeit weder durch Einbürgerung seitens der Bundesrepublik Deutschland noch unmittelbar kraft des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes, das nach Art. 123 Abs. 1 GG für den Hoheitsbereich der Bundesrepublik Deutschland fortgilt, erworben. Der Umstand, daß dem Beschwerdeführer im Jahre 1970 ein Personalausweis und im Jahre 1972 ein Reisepaß der Bundesrepublik Deutschland erteilt wurde, bewirkte keine Einbürgerung. Das Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz kennt eine Einbürgerung durch bloße Aushändigung eines deutschen Personalausweises oder Reisepasses nicht.“

Folglich ist nur der Deutscher im Sinne des Art. 116 GG und damit wahlberechtigt, der seine Abstammung nachgewiesen hat und diese in Form eines Staatsangehörigkeitsausweises von deutschen Behörden bestätigt bekommen hat.

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