Finanzämter und Säumniszuschläge

Finanzämter und Säumniszuschläge
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Diese Mail erreichte mich zur Veröffentlichung auf meinem Blog. Ist schon ein Hammer, was man sich so erlaubt.

Die Finanzämter bzw. die Finanz-GmbHs sind dafür immer gut und sich auch nicht zu schade mit Dreistigkeiten, Frechheiten und dem unbändigen Willen bis zum letzten Blutstropfen auszusaugen, für Wut beim „Geschädigten“ zu sorgen.

In Abwandlung des Spruches aus dem Volksmund: „Was lange währt, wird endlich gut!“, kann ich jetzt für alle Opfer der Finanz-GmbHs sagen:

„Was lange währt, wird endlich Wut!“

Aber der Reihe nach.

Das für mich zuständige Finanzamts-Geschwür vertreten durch den Sachbearbeiter Grotjohann hatte geglaubt, dass ich noch einige Beträge an nicht abgeführter MWST (schon allein, dass ich zum Erfüllungsgehilfen für die Beibringung der MWST gemacht werde, macht mich wütend) offen stünden.

Man hat mich entsprechend gemahnt (wohl weil es um die MWST geht, wurde auch gleich mit einer Kontopfändung gedroht, bzw. auch versucht). Die Forderung beinhaltete auch die sog. Säumniszuschläge.

Es hat sich aber ganz schnell geklärt, dass ich dem Geschwür Finanzamt keine MWST schulde.

Wer jetzt glaubt, dass sich dann auch die Säumniszuschläge erledigt haben dürften, der wird im Nachfolgenden eines Besseren belehrt.

Die Säumniszuschläge wurden trotz Wegfalls der eigentlichen Forderung weiter angemahnt.

Ein Schreiben meines Steuerberaters an das Finanzgeschwür mit der Bitte, die Säumniszuschläge fallen zu lassen, wurde durch Herrn Grotjohann dahingehend beantwortet, dass er schrieb, nach irgendeinem Gerichtsurteil können die Säumniszuschläge dennoch erhoben werden.

Es lag im Ermessen des Herr Grotjohann die Säumniszuschläge (es ging ursprünglich um eine Summe von 33 €) fallen zu lassen.

Man muss wissen, dass ich bislang (die Betonung liegt auf „bislang“) ein braver (und dämlicher) Steuerzahler war.

Auf einen Einspruch meines Steuerberaters wurde nicht mehr reagiert, sondern ein Betrag von insgesamt 66,50 € von meinem Konto gepfändet (s. Anlage).

Jeder der sich seine Staatsangehörigkeit nach dem RuSTAG bescheinigen lässt, um aus diesem Blutsaugersystem auszusteigen, ist auf dem richtigen Weg.

Ich bin es auch.

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2 Gedanken zu „Finanzämter und Säumniszuschläge“

  1. Es wundert mich in der Tat, warum noch niemand durchgedreht ist und einen Brandanschlag, Schlösser verklebt, den Parkplatz mit den Bedienstetenfahrzeugen mit einem Bulldozer vergrößert etc. hat.

    Das sind in der Tat kriminelle Angelegenheiten, aber die Reflektion intelligenter Menschen, denen rechtstaatliche Mittel versagt werden. Amm allerschlimmsten ist doch im Fall des Erbsenzählers, das ein deutscher seine eigenen Landsleute verarscht. Ich würde einen Privatdektiv beauftragen, Adressen zu suchen, um später in entspannter Atmosphäre die Sache mit Frau Grotjohan zu besprechen, welche Sorte Mensch sie da geheiratet hat.

    Hiermit spreche ich dem Gebilde „deutsch“ meine Verachtung aus !
    Unterschreibt nur noch in einem rechteckigen Kästchen, wenn ihr genötigt werdet zu unterschreiben.

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