DDR-Bürger und der Staatsangehörigkeitsausweis

DDR-Bürger und der Staatsangehörigkeitsausweis
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Als ehemaliger DDR-Bürger hat man automatisch ein Anrecht auf einen Staatsangehörigkeitsausweis.

DDR Recht auf Staatsangehörigkeitsausweis (1)

 

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11 Gedanken zu „DDR-Bürger und der Staatsangehörigkeitsausweis“

  1. …kann mir mal bitte jemand auf die Sprünge helfen? Was hat der Antragsteller da jetzt bekommen? Den Gelben Schein? Aber den können doch alle auf Antragstellung bekommen, wenn sie diesen denn wollen. Verstehe ich gerade nicht so richtig das Schreiben von dieser Behördenstube da. Könnte mir das mal bitte jemand erklären? Ausserdem oder genaugenommen stehen DDR-Bürger der BRiD doch exterritorial gegenüber….

    1. …ich kann dem ehrlich gesagt auch nicht so wirklich folgen. Ich verstehe das Scheiben nicht anders, als dass es dort nur um die Staatsangehörigkeit: deutsch, sprich den ganz normalen Personalausweis geht. Es ist etwas ausschweifend formuliert, beschreibt aber für mich nichts anderes. Eine Kopie von diesem Ausweis hätte ich ja gern gesehen, sofern sich dieser Ausweis eklatant vom „Standard“ unterscheidet. Es geht ja aus dem Schreiben hervor, dass der „DDR-Ausweis“ in ein bundesdeutsches Personaldokument umgewandelt wurde. Sprich, das „Umwandeln“ ist nichts anderes, als aus einem DDR Bürger, einen BRD Bürger mit Staatsangehörigkeit: deutsch, zu machen. Bitte um Aufklärung, falls es sich um was anderes handelt. Ich selbst stamme auch aus der DDR und habe nichts besonderes bekommen. 😉 😀

      Viele Grüße
      Steve

  2. Natürlich habe sie ein Anrecht darauf.
    Jeder deutsche Staatsangehörige hat ein Anrecht darauf.

    Jeder Personalausweisinhaber ist deutscher Staatsangehöriger.
    Jeder Einwanderer kann deutscher Staatsangehöriger werden.

    Das Entscheidende ist:
    Ist dieser deutsche Staatsangehörige auch und vor allem Deutscher?

    Und genau gegen diese Feststellung wehrt sich das Syndikat mit Händen und Füßen, denn es gibt nur und ausschließlich RuStaG – Deutsche.
    Alle anderen sind lediglich deutsche Staatsangehörige.

    Die Beantragung des gelben Scheines ist ein probates Mittel, die Deutscheneigenschaft der Person feststellen zu lassen, auch wenn sie in letzter Instanz nicht explizit bescheinigt wird.

    Denn:
    „Ist die Person AUCH Deutscher, geht diese Rechtsstellung vor!“

  3. Dieser Bericht wird leider falsch interpretiert. Auch in der DDR war man nur Sklave, an der gleichen Großschreibung des Namens zu ersehen. Diese Ausweise wurden lediglich in Personalausweise West getauscht.
    Ich besitze meinen alten * PERSONALAUSWEIS für Bürger der Deutschen Demokratischen Republik * nämlich noch.
    Die DDR war zwar nach außen hin ein sogenannter Arbeiter- und Bauernstaat, nur Arbeiter oder Bauer durfte man nicht sein, damit war man auch nur der Plebs ! Wobei die Unterschiede von arm zu reich nicht derart auseinander klafften wie heute.

    1. @ Frank
      Auch in der Bonner Republik war die Schere zwischen arm und reich nicht SO geöffnet wie in der jetzigen BRD. Der Stolz und Reichtum der alten BRD war die große Mitte mit einer sozialen Marktwirtschaft, die diesen Namen auch verdient hat im Gegensatz zu heute!

  4. In dem Schreiben vom Landkreis Demmin aus 2006 ist zu lesen, dass die BRD am Fortbestand einer für ALLE Deutschen geltenden gemeinsamen Staatsangehörigkeit im Sinne des RuStAG (jetzt StAG) von 1913 stets festgehalten hat und aus diesem Grundsatz – des FORTBESTANDES des deutschen Staatsvolkes – folgt, dass es eine Staatsangehörigkeit der Bundesrepublik NICHT gibt.
    Das ist auch völlig korrekt, da zum einen durch das Wahrungsgebot und der „verfassungsrechtlichen“ Pflicht, die Identität des deutschen Staatsvolks zu erhalten ist
    (siehe 2 BvR 373/83 ) und zum andern das Selbstverwaltungskonstrukt BRiD ja auch gar nicht befugt ist, ein eigenes Staatsbürgerrecht zu begründen oder eine eigene gesetzliche Staatsbürgerschaft zu vergeben.
    Unsere Nationalität ist: Deutscher. Die Staatsangehörigkeit hat damit nichts zu tun! Die BRD ist kein Nationalstaat, sie kann daher Nationalitäten (also „deutsch“) gar nicht feststellen.
    Und nun frage ich mich, warum in dem aktuellem Schreiben von Salzwedel plötzlich von einer deutschen Staatsangehörigkeit gesprochen wird, die es doch nachweislich gar nicht geben kann?

    1. Der Begriff „deutsche Staatsangehörigkeit“ bedeutet nichts anderes als die Reichsangehörigkeit gemäß RuStaG 1913.

      Mit Hitler hat das nichts zu tun!

      Diese Reichsangehörigkeit kann mittelbar (durch die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaat) oder unmittelbar (direkter Reichsangehöriger ohne Bundesstaatenangehörigkeit) bestehen.

      Der Begriff „deutscher Staatsangehöriger“ bedeutet jedoch nicht, daß diejeniger Person auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt!
      Diese besitzen nur Deutsche.

      Die BRD ist nicht in der Lage, die deutsche Staatsangehörigkeit zu definieren, d.h., sie ist auch nicht berechtigt, diese zu verleihen, festzustellen und / oder zu entziehen.
      Deshalb können Ausländer lediglich deutsche Staatsangehörige werden, jedoch niemals Deutsche.

      Ob jemand auch Deutscher ist, entscheidet lediglich der kleine Eintrag im EStA Register (Abstammung § 4.1 RuStaG). Mehr darf die BRD auch gar nicht.

      Ein deutscher Staatsangehöriger kann also auch Deutscher sein, muß er aber nicht.
      Die BRD ist nur für deutsche Staatsangehörige und Ausländer zuständig, jedoch nicht für Deutsche.

      1. Ja und wo habe ich nun etwas über A.H. geschrieben? Und das die BRD nicht in der Lage ist, die deutsche Staatsangehörigkeit zu definieren, d.h., nicht berechtigt ist, diese zu verleihen, festzustellen und / oder zu entziehen, ist ja nun auch klar. Meine Frage war, warum Salzwedel die deutsche Staatsangehörigkeit bestätigt, Demmin diese aber bestreitet. Du verstehst?

        1. Du hast nichts von Hitler geschrieben, aber es kursieren ja immer noch die wildesten Gerüchte darüber.

          War es in dem Schreiben von Demmin nicht so, daß explizit eine Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland abgelehnt wurde?

          1. …ja war so, weil es diese Staatsangehörigkeit „nicht gibt“

            (ist jetzt mein 10. Versuch hier zu posten, kommt immer Fehlermeldung „Zeit überschritten)

  5. Also ich bin heute über einen Beitrag gestolpert, der mich verunsichert hat. Da steht:
    „Da die juristische Person nicht haftbar gemacht werden kann, da diese weder rechts- geschäfts- noch prozessfähig ist, braucht man die handschriftliche Unterschrift der natürlichen Person. Darum immer schön mit großen Druckbuchstaben unterschreiben“.

    Hier der Artikel:

    https://newstopaktuell.wordpress.com/2015/12/08/wer-oder-was-sind-sie-eigentlich/

    Ich möchte meinen, die juristische Person IST rechts-geschäfts-und prozessfähig. Bin ich im Irrtum? Es wäre schön, wenn mir die Experten hier mal antworten könnten, damit ich ein wenig klarer sehe. Vielen Dank.

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