Lebensmittel selber anpflanzen und ernten

Zuallererst eine ausgewogene Auswahl an Saatgut beschaffen, am besten alte Sorten aus denen man wieder Samen gewinnen kann. Kein F1 und/oder genmanipuliertes Saatgut nehmen. Wer sich bisher noch nicht mit dem Anbau eigener Lebensmittel befasst hat, sollte sich dringend Wissen dazu verschaffen, aus geeigneter Literatur oder dem Internet bzw. einen Freund heranziehen, der sich damit auskennt. Ratsam sind diese Kleinstgewächshäuser die in jedem Baumarkt zu haben sind und auf der Fensterbank Platz finden. Darin kann man sehr gut die Saat vorziehen um sie anschließend im Beet einzusetzen.

Ich benutze dafür gerne diese kleinen Torftöpfe die man komplett umpflanzen kann, das Pikieren entfällt meist und verletzen der Wurzeln ist ausgeschlossen. Anzuchterde sollte man einen gewissen Vorrat haben, als Trick damit die Erde das Wasser besser halten kann, kann man den Inhalt des Saugvließ von Windeln verwenden (kein Witz). Das ist eine unschädliche Substanz die enorm viel Wasser speichern kann und dieses gleichmäßig wieder an die Erde abgibt. Wer es noch besser machen will, sollte sich mit „Terra Preta“ auseinandersetzen. Diese Schwarzerde kann man selbst machen, etwa wie Kompost. Sie enthält ca. 10% gemahlene Holzkohle und wird zudem mit pflanzlichen Abfällen und Fäkalien durchsetzt. Damit es schneller geht, gibt man dem Gemisch noch EM (effektive Microorganismen) dazu, die Erde wird dann in etwa ½ Jahr fertig sein.

Wer einen Balkon wenigstens im 1. Obergeschoß hat, kann dort ein oder mehrere kleine Hochbeete aufstellen, besser als diese kleinen Blumenkästen (sie sind für vieles auch nicht tief genug). Wer wenig Platz hat, kann andere Strategien verwenden um anstatt auf Fläche in die Höhe zu pflanzen (siehe Kartoffelturm etc.). Unzählige Beispiele gibt es in Youtube und diversen Foren.

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2 Gedanken zu „Lebensmittel selber anpflanzen und ernten“

  1. Wilde Kartoffeln. Man kann vorsorgen, indem man auf fremdem Grund Kartoffeln einpflanzt, natürlich nur da wo es nicht jeder sieht. Auf Brachland, in ungepflegtem Waldsstreifen, an Hecken, in verlassenen Gärten, wer will, der findet Platz. Diese Kartoffeln können dann dort auch wieder ausgegraben werden, wenn die sich vervielfacht haben. In Notzeiten haben Städter ganz offen die Stadtparks dazu verwendet, häufig mit Bewachung.

  2. Topinambur, die unbekannte Knolle. Nun, einige kennen die schon, wir haben die für die Wildfütterung angebaut. Schöne große Blume die auch gern gefressen wird, unter der Erde die Knolle. Das schöne ist, die kann man jedes Jahr ernten wenn man einige wenige Knollen in der Erde lässt.
    Kann auch auf fremdem Grund wie bei der Kartoffel angebaut werden, die Blüte ist zwar aufällig, aber die Knolle kennen dann doch wenige. Die kann dann im Winter und Frühling ausgegraben werden. Im Netz findet man mittlerweile eine Menge Rezepte.
    Ich habe jetzt mal einige in die Erde gebracht und bin gespannt was kommt. So am Rand des Gartens, ich bin doch ziemlich gespannt da ich die noch nie am Haus hatte. Wenn meine Frau sich ärgert weil die so groß sind, schenke ich ihr die Blüten.

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Der Blog von Detlef Schäbel

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