DSM 5.0 Beta auf meiner Synology 1813+ eingespielt

Unter
http://www.synology.com/de-de/support/beta_dsm_5_0
habe ich mir die Beta vom DSM 5.0 für meine Synology 1813+ heruntergeladen und manuell installiert.

Vor der Installation habe ich erst einmal den letzten Patch der DSM 4.3 einspielen lassen.

Nach ca. 10 Minuten bootete die 1813+ neu und ich bekam den neuen Anmeldemanager zu sehen. Benutzerkennung und Kennwort sind geblieben.

Anschliessend sollte ich MyDS einrichten. Diesen Schritt habe ich zunächst übersprungen, da ich auf dem System erst einmal eine Quickconnect ID erzeugen lassen muss.

Mit der Quickconnect ID kann man sehr einfach von ausserhalb des Netzes auf seine eigene Cloud zugreifen und per iPhone App etc Bilder hochladen.

Im Downloadcenter mussten jetzt erst mal alle inkompatiblem externen Software-Pakete ein Update erfahren.

Danach musste ich weitere 9 Pakete updaten, u.a. iTunes Server, Cloudstation Server etc.

Anschliessend habe ich dann die Quickconnect ID festgelegt.

Nach dem Update funktionierte die Cloudstation und das TimeMachine Backup.Die anderen Daten waren, soweit ich es sehen kann, alle noch da. Ich bin kein Poweruser… ich denke, die gröbste Hürde ist  erst einmal genommen.

Das Update mache ich, um die neuen Funktionen zu geniessen, die mir Synology mit der Version 5.0 bietet. Die GUI ist funktionabler geworden und erinnert mich ein wenig an das Flat Design von iOS 7,x

Durchsichtige Trennwände für das Dock

Mein Dock bei OSX wirkt sehr überladen, da ich dort einige Programme hinterlegt habe.

Mit durchsichtigen Trennwänden kann man sich etwas Ordnung verschaffen. In einem Terminal den Befehl
defaults write com.apple.dock persistent-apps -array-add '{"tile-type"="spacer-tile";}' && killall Dock


eingeben. Es erscheint ein unsichbarer Trenner, welcher irgendwo im Dock positioniert werden kann und Programmgruppen abtrennt.  Den Befehl kann man beliebig oft wiederholen. Den Trenner kann man wie gewohnt löschen, indem man ihn wie ein Icon aus dem Dock rauszieht und verpuffen lässt.

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Wohin geht die Reise, TYPO3?

Im Jahr 2004 bin ich mit TYPO3 in Berührung gekommen. Damals war es noch die Version 3.5 oder 3.8 … ich erinnere mich nicht mehr.

Es knirscht heftig im Gebälk der T3A (TYPO3 Association). Fing an mit der Idee,  ein weiteres CMS auf den Markt zu schmeissen …. welches vollkommen unbelastet ist: TYPO3 NEOS.

Jetzt nannte man es aber nicht NEOS, sondern gab ihm erst einmal die Versionsnr. 5. Nr. 5, der Phönix, soll also leben. Gut.

Nr. 4, also das eigentliche CMS, entwickelte sich auch weiter. Auch gut. Man kam dann wohl irgendwann zu der Erkenntnis: die Features wurden so reichhaltig, die Änderungen so gravierend, ein grösserer Versionssprung muss her.

Nr. 5 war weg, also musste die 6 herhalten. Wobei ja 5 moderner sein soll als 6. Kapiert kein Schwein, ist eine sehr erklärungsbedürftige Vorgehensweise.

Inzwischen heisst TYPO3 5 aber weder 5 noch Phönix, man gab ihm den Produktnamen NEOS. Weil alles neu ist. Und in der Tat, hat Neos mit dem alten CMS nahezu nix gemein.

Nun, im Dezember 2013 sollte TYPO3 6.2 LTS released werden. Eine lang ersehnte Distribution, verspricht doch der Zusatz LTS langjährigen Support bzgl. Patches etc. Eine Version, auf die man sich verlassen kann, auf die man bauen kann. Und die nicht released wurde. Im November 2013 wurde sehr kurzfristig bekannt gegeben: verschieben wir doch alles um 3 Monate. Ist ja auch nur so, dass alle möglichen Agenturen Projekte in den Dezember reingeschoben haben, um die mit der 6.2 LTS zu releasen.

Jetzt ist der 25. März avisiert.

Mitte Januar wurde entdeckt: kann nicht gehalten werden, wenn nicht noch über 40.000 Euro nach´geschossen werden.  Somit wurde quasi privat von einer Agentur die Seite http://workpackages.org/  hochgezogen. Erst mal nicht ersichtlich, was da so dahintersteckt und ob es was mit der typo3.org zu tun hat. Blitzschnell wurden über 50.000 Euro eingesammelt, um u.a. Workspaces etc zu realisieren. Und den Export von Seitenbäumen.

Nebenbei ist davon im Web die Rede, dass um die 500.000 Euro für NEOS abgezweigt wurden. Und natürlich Entwicklerkapazitäten.

Jetzt hat man also mit NEOS ein Produkt, welches erst in einigen Jahren einsatzbereit ist, und mit dem alten TYPO3 ein Produkt, das nicht mehr verlässlich ist.

Ich habe ja mit dem Projekt tyaml bzw. if-20.com auch eine kleine Community aufgebaut. Ich spreche viel mit Agenturen, Entwicklern etc.  Und ich sehe durchaus Abwanderungstendenzen hin zu anderen CMS Systemen. Viele wissen nicht mehr, woran sie sind.  Eine Strategie des Hakenschlagens passt nicht. Dauernd die Community um Spenden bitten, während man sich den Luxus zweier CMS Systeme leistet … passt auch nicht. Ständige Verschiebungen des Systems, welches das eigentliche Zugpferd darstellt …. Entwicklungen wie TemplaVoila oder Grid Elements gehören meiner Meinung nach nicht durch private Initiativen realisiert, sondern sollten bei TYPO3 Org liegen. Schon alleine, damit man die Sicherheit der Weiterentwicklung nach aussen hin vermittelt. TemplaVoila wird ja inzwischen nicht mehr weiter entwickelt, nachdem der letzte Maintainer das Handtuch geworfen hat.

Wo geht die Reise hin? Wird TYPO3 zunehmend kommerzialisiert? Wenn man die Kommentare bei diesem T3N Artikel liest, so ist es ernst. Und womöglich bald zu spät. Dann sind die Indianer weg und nur noch die Häuptlinge da.

Ich hoffe, das dies nicht eintreten wird und man für die Zukunft die richtigen Entscheidungen trifft.

IHK Beiträge rechtswidrig

Es gibt Dinge, die mich sehr nerven. U.a. sind das zu zahlende Beiträge, von denen ich nun überhaupt nix habe bzw. in Anspruch nehme.

Als Selbstständiger wird man schnell von der IHK zur Kasse gebeten. Bislang habe ich von denen keinerlei Dienstleistungen in Anspruch genommen. Zunehmend flattern mir mit dem Wort „VERTRAULICH“ attributierte Zahlungserinnerungen ins Haus.

Nun habe ich denen widersprochen, mit Hinweis auf das dem Artikel hier zugrunde liegenden Gerichtsurteils.

Irgendwie werden schon genug Gelder zweckentfremdet, z.B. werden Krankenkassenbeiträge benutzt, um Haushaltslöcher zu stopfen…. Diese Löcher wären viel kleiner, wenn man bei der Vergabe von Flughafenbauten und Elbphilharmonien nicht immer auf das günstigste Angebot zurückgreifen würde… welches sich in Nachhinein als ungünstig entpuppen. Stattdessen könnte man ja auch signifikant die Krankenkassenbeiträge senken….

Jedenfalls wäre die Umorganisiation der IHK’s ein Schritt in die richtige Richtung.

Synology Launch Event DSM 5.0

Ich war auf dem Launch Event von Synology in Düsseldorf eingeladen. Dieser fand standsgemäß im Kongresszentrum der Messe Düsseldorf statt.

Es wurde die neue Version DSM 5.0 Alpha vorgestellt. Wer sich mit Synology NAS nicht auskennt: das ist das Betriebsystem der Speichereinheiten.

Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen: es wird alles einfacher und bunter…  alle wichtigen Apps wurden renoviert und sind noch intuitiver zu bedienen.

Als angenehm empfinde ich die Cloudstation. Das ist ein Service ähnlich der bekannten Dropbox. Ich lege Dateien in meinen lokalen Cloudstation Ordner, und diese werden syncronisiert, sofern das NAS erreichbar ist.

In der Version 5.0 gibt es auch einen Client für die Synology, d.h. Ordner können auch von NAS zu NAS syncronisiert werden. Und wohl auch von Dropbox zum NAS bzw. Google Drive zum NAS.

In diesem Zuge wurde eine Versionsverwaltung auf Blockebene eingeführt, d.h. ich kann mir ähnlich der Apple Timemachine Versionen von Sicherungen zurückziehen, ohne das sich automatisch der benötigte Speicherplatz ver-x-facht.

Es können zukünftig mehrere NAS Geräte zentral administriert werden. Dies wird zukünftig von nur einer App realisiert. Der Administrations-Server mus ein x86 System sein. Mit diesem System kann man auch Updates auf anderen Synologies initiieren.

Um die Ausfallsicherheit zu erhöhen lassen sich zukünftig CIFS Volumes erzeugen, welche auf verschiedene NAS Geräte gespiegelt werden können. Ähnlich einem lokalen Raid. Natürlich muss auf allen Synology Systemen der Platz ausreichend vorhanden sein.

In DSM 5.0 wurde ein interessantes mir von Maverick bekanntes Feature eingeführt: inaktive Apps werden im Hauptspeicher komprimiert, um Platz für aktive Apps zu schaffen.

Alle Apps sollen jetzt mit Quickconnect funktionieren. Der Desktop wurde insgesamt aufgeräumt und für Touch-Monitore bzw. Tablets optimiert. Apps lassen sich nun per Drag/Drop auf die Oberfläche legen, Widgets sind leichter erreichbar und hinzuzufügen. Updates können nun automatisch erfolgen.

Es hat sich sicher noch einiges mehr getan. So viel erst mal aus meinen Erinnerungen.

Neben Synology waren noch Partner wie Axis, WD und Seagate vertreten.

Die Beta soll in 1-2 Wochen erscheinen.

Das abschliessende Catering war 1a. Es wurde Hüftgold in Form von Fingerfood kredenzt. Reichhaltig und lecker.

Manko bei der Veranstaltung: ich habe bei der Verlosung nix gewonnen…. dabei habe ich meinen Namen auf der Karte richtig ausgefüllt 🙂

 

Moom, der Fenster-Resizer

Ich beschäftige mich in letzter Zeit sehr mit Video-Tutorials für TYAML / TYPO3, welche ich in Youtube reinstelle. Dazu ist es natürlich sinnvoll, die Fenster an die Youtube Auflösung anzupassen…. ich habe die HD Auflösung gewählt.

Um mein Browserfenster nicht immer wieder händisch einstellen zu müssen, habe ich mir die kleine App Moom im Apple Appstore gekauft. Moom klinkt sich in das System ein und ermöglicht 5 verschiedene Fensterpositionen anzuwählen, wenn ich mit der Maus über den grünen Punkt (+) der Fensterleiste wandere.

Wichtig ist mir aber: für Aufnahmen kann ich die Fenster vom Firefox und von Camtasia punktgenau justieren lassen.  Die Einstellung kann ich mir als Snapshot sichern, und ich spare mir Gefummel und Zeit.

Ich habe Moom kurz getestet, war begeistert und habe es gekauft.

Medion MD26001mit einer Wii U koppeln

Mit einer Wii U kann man neben den Fernseher auch einen Sat-Receiver fernbedienen. Man muß diese nur bei der Einrichtung des Controllers koppeln.

Ich bin Besitzers eines Medion MD26001. Bei diesem Modell dauert die Kopplung einige Zeit, denn genau das 21. Profil funktionierte. Man muß blöderweise alle anderen 20 Profile einmal durchtesten und dann manuell entscheiden: geht nicht.

Die Kopplung ist eigentlich einfach: ein dicker roter Einschaltknopf muss auf dem Handgerät gedrückt werden. Dieser schaltet den Receiver ein.  Man sollte allerdings bei dem Medion nicht ungeduldig sein, er hat einige Sekunden Einschaltverzögerung. Zuviel Ungeduld bewirkt nur, das man alle Profile wieder durchchecken darf…. man kann leider nicht gezielt ein Profil auswählen.

FinalCut X: Arbeitsumgebung

Ich bin sicher kein Final Cutter vor dem Herren. Für die Erstellung von Tutorials hat sich die Software aber als äusserst gut erwiesen.

Bislang habe ich nur einen:

MBP 17″ von 2010 mit
512GB SSD
1TB HD (beides als FusionDrive konfiguriert)
8 GB Hauptspeicher
2,66 Ghz IntelCore i7

Für meine Tutorials reicht die Konfiguration gerade so aus. Der Lüfter meines MBP kommt aber ganz schön in Rage, je nach dem wie viel gerendert werden muss. Manchmal werden ja mehrere 100 MB an Youtube ausgeliefert.

Das Thema Datensicherung ist jetzt auch in grössere Dimensionen gewachsen. Ich habe mich entschlossen, eine Synology 1813+ als NAS zum Einsatz zu bringen und gleichzeitig einen Cloudservice für meine Mediatheken zu installieren.

In diesem NAS bringe ich erschwinglich 3TB Festplatten zum Einsatz. Und zwar in einem Raid 5 bzw. SHR Raid. Bei einem Raid 5 dient eine Platte dazu, per XOR Bitweise die Kontrollbits zu speichern. Wenn eine Platte ausfällt, so kann man diese schleunigst ersetzen und das RAID wieder aufbauen lassen.  Im Gegensatz zu einem RAID 10 verschwendet man nicht so viel Platz, büsst aber Geschwindigkeit ein. Nun, ich rendere keine Raketentechnologie.

Dennoch bläst der Ventilator meines inzwischen 3 Jahre alten MBP schon sehr heftig. Ich überlege mir daher, einen Mac Pro zuzulegen. Kleinster Prozessor, denn den kann man, falls es klemmt, aufrüsten. 16 oder 32 GB Ram wären schön sowie eine 1TB SSD…. die Synology übernimmt den Rest. Es meckert wohl irgendwie jeder an diesem Gerät rum. Oftmals wird er als Mülleimer beschimpft ider man nennt ihn iMer.

Wäre mir egal.  Unabhängige Testberichte bestätigen schon die Leistungsfähigkeit und vor allem: ich müsste wohl mehr Kohle ausgeben, um eine vergleichbare Windowsbüchse zu bekommen. Keine gute Idee.  Und FinalCut X hätte ich dann auch nicht.

Also, sparen ist angesagt.