erster Kontakt mit Final Cut X

Für das Projekt http://if-20.com  (TYAML) habe ich mir die Software Final Cut X von Apple näher angesehen.

Ich habe mich verstärkt um Video-Tutorials gekümmert.  TYAML ist ein Entwicklertemplate für TYPO3, welches sehr einfach die Erstellung von leistungsfähigen Webseiten mit dem o.g. CMS ermöglicht. Dazu braucht es aber Tutorials in Form von Screencasts.

Bei den Tutorials geht es vornehmlich darum,  Bildschirmmitschnitte richtig zu schneiden und nachzuvertonen.

iMovie von Apple hatte ich in den ersten Projekten im Einsatz. Gefiel mir schon ganz gut, war intuitiv zu bedienen…. aber irgendwie merkte man schnell: es ist nur für den Hobby-Bereich gedacht. Wenngleich man damit schon sehr weit kommt.

Ich konnte bei Apple eine Testversion laden und 30 Tage testen. Natürlich wurde die nicht über den Apple Store upgedated. Ich bekam auch kein kostenloses Zusatzmaterial in Form von Sounds.

Den 30-Tage Test kann man übrigens beliebig verlängern: man muss nur die Systemzeit zurückstellen. Ist aber nervig, wenn sämtliche Programme, die mit der Systemzeit arbeiten, plötzlich kollabieren oder komische Dinge tun.

Nun, nach dem Test habe ich mir FinalCut X im Applestore gekauft. es gab grade eine Aktion, das man für eine 50 Euro iTunes Karte nur 40 Euro zahlen musste. ich kaufte mit also Karten im Wert von 300 Euro und zahlte nur 240. Mit den 300 Euro ging ich dann shoppen.

Als nächstes Programm ist dann Motion dran. Leider kann man mit Final Cut X diverse effekte, die man für Screencasts so benötigt, nicht realisieren. Wäre schön, wenn es da Plugins etcgäbe. So bin ich immer noch auf Camtasia angewiesen.

 

GEZ Inkasso

Rechtzeitig vor Weihnachten bekam ich eine Vorladung, bei der Gemeinde Neuenkirchen zu erscheinen. Die Gemeinde will die nicht gezahlten GEZ Beiträge von mir eintreiben.
Als treuer Bürger bin ich da noch am 27.12.2013 reingerauscht und habe mich über die GEZ aufgeregt. Ein armes Mädel, welches wohl leider zwischen den Feiertagen Dienst versehen musste, durfte sich meinen Unmut anhören. Wenn man keinen Strom zahlt, so wird dieser abgestellt. Ich bat schliesslich darum, mir ARD, ZDF und WDR abzustellen….

Ein Kollege sprang ihr hilfsbereit bei und hörte sich meine Ausführungen an, mit einem gewissen Verständnis. Die Gemeinde ist aber nur ausführendes Organ.

Auf die Frage, ob ich denn nun der einzige bin, welcher sich wegen dieser Zwangsgebühr aufregt. Tja, in Sachen Vollstreckung ist die GEZ wohl inzwischen der größze Auftraggeber der Gemeinde. So seine Worte.

Nun, ich hoffe doch inständig, das sich die Bürger irgendwann einmal an diese GEZ Gebühr erinnern werden…. wenn denn mal ein mutiges Gericht diese kippen wird. Ich habe nicht die Illusion, das man beim ÖR noch einmal die Kurve bekommt. Wann wurde in letzter vom ÖR mal eine spannende Fernsehserie produziert? Irgendwann, wenn denn ARD und ZDF dazu verdonnert werden, nur von den Werbeeinnahmen zu leben… dann werde ich mir die Sender nicht mehr ansehen. Dann werde ich mich daran erinnern, das ich am 27.12.2013 bei der Gemeinde reinrauschen durfte und mich dafür rechtfertigte, warum ich denn meinen bescheidenen Beitrag zum zivilen Ungehorsam leistete.  Und möglicherweise erinnert sich ja noch der eine oder andere Bürger an diese unangenehme Situation, die vom grossten Inkasso-Auftraggeber, dem Beitragservice des ARD, ZDF und Deutschlandradio herbeigeführt wurde.

Ich habe eine Aussetzung der Vollstreckung um 3 Monate erwirkt. Bei der Gemeinde war man verständnisvoll und freundlich.

Ich werde  nun ein Schreiben an den Beitragsservice entwerfen und um die Aufstellung aller Einzahlungen erbitten… für das Konto meiner Lebensgefährtin und für das meinige. Damit ich weiss, wie hoch die Rückforderungen sein werden, falls denn ein Verfassungsgericht die Rundfunkbeiträge als falsch erachtet.

TYPO3 Neos

Vor einiger Zeit starteten die Release Partys für TYPO3 NEOS. Ein TYPO3 neben dem TYPO3. Kann sich TYPO3 so eine Parallelentwicklung leisten?

Ich meine nein. TYPO3 ist in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum sehr verbreitet. Und eigentlich nur da.

Das Marketing-Drama begann schon vor Jahren. Neos aka Phoenix aka TYPO3 5.0 verbaute es den Release-Managern, das Original von der Version 4.7 auf die 5.0 zu hieven. Dieses Nümmerken war ja schon besetzt.

Also wurde die Nachfolgeversion kurzerhand 6.0 benannt. Die hatte aber nix mit der Version 5.x gemeinsam. Daraus wurde ja TYPO3 Neos.

Das soll nun einer verstehen, der nicht jeden Tag in den Tiefen von TYPO3 umherwandelt.

Anstatt nun bei diesen Menschen, die man durch die Versionierung verwirrt hat, ein Mindestmaß an Sicherheit zu erzeugen und das „alte“ TYPO3 zu neuen Ufern zu führen….. baut man eine Parallelwelt auf.

Was spräche dagegen, die durchaus sinnvollen Erweiterungen und Neuerungen in das „alte“ TYPO3 mit einfliessen zu lassen? Front-Editing, einen brauchbaren Update-Prozess (bei WordPress kann man sich einiges abschauen), etc pepe. Die Liste wäre zwar nicht endlos, aber mir würden viele Dinge einfallen, die man zentral planen und coden lassen könnte. Zum Wohle von Planbarkeit, Zuverlässigkeit und Nutzerfreundlichkeit.

TYPO3 NEOS ist nach vorsichtigen Schätzungen erst in 2-3 Jahren bereit für große Aufgaben. Die Aufgaben halt, weswegen man heute zu TYPO3 greift. Ansere CMS Systeme werden sich auch in dieser Zeit weiter entwickeln. Es wird spannend werden, ob die Parallelentwicklung von TYPO3 zu einem Vakuum führen wird. Denn es letztendlich keine Religion… es ist „nur“ ein Werkzeug.

Datenauskunft und -löschung beantragt

Mail an den Beitragsservice der ÖR Anstalten:

Detlef Schäbel                     14.12.2013

Wacholderweg 16

48485 Neuenkirchen

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bitte ich um Auskunft und Herkunft über die von mir gespeicherten Daten sowie Auskunft über den Zweck der Speicherung und den Empfänger der Daten über meine Person.

Da ich mit Ihrer Firma keinen Vertrag geschlossen habe, widerspreche ich der Nutzung meiner Daten in Form eines Opt-Out Verfahrens. Ich möchte Sie bitten, meine Daten zu löschen.

Mit freundlichen Grüßen

ZDF beim Interactive Media Summit

Für mich fing der Tag ziemlich doof an. Am Montag, den 9.12.2013 hatte ich einen Termin in Düsseldorf bei der Staatskanzlei, Stadttor West.

Det Tag begann mit einem ziemlich unglücklichen Unfall. Ein polnischer LKW küsste meinen kleinen Kia Picanto und liess mich auf der A3 in die linke Überholspur schleudern. Dort verwandelte sich ein niegelnagelneuer Mercedes Transporter, der grade ausgeliefert werden sollte, in ein Unfallfahrzeug. Nun, in so einem Fall hat der Besitzer natürlich Anspruch auf ein neues Neufahrzeug, keine Frage.

Um 10 Uhr war der Termin… ich trudelte verständlicherweise erste gegen halb 12 ein. Aktennotiz: demnächst bei Terminen Unfallzeiten mit einkalkulieren.

Nun, ich hörte mir interessiert die Vorträge an, noch ein wenig unter Schock stehend.  Ok, ein wenig mehr…

Bei der Podiumsdiskussion, an dem ein Robert Amlung vom ZDF die sinngemässen Worte „wir erreichen unser Publikum unter 40 Jahren nicht mehr, es stellt sich bei den ÖR Sendern die Legitimationsfrage nach der GEZ Gebühr“  ins Publikum schmetterte…. da gab ich diesem Mann Recht.  Diese Frage stelle ich mir schon seit Jahren. Schnell getwittert und gehofft, das meine Ohren nicht bei der Wahrnehmung dieses Satzes die einzigen waren…. vielleicht getrübt durch meinen unfreiwilligen Stunt am montagigen Morgen.