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Moom, der Fenster-Resizer

Ich beschäftige mich in letzter Zeit sehr mit Video-Tutorials für TYAML / TYPO3, welche ich in Youtube reinstelle. Dazu ist es natürlich sinnvoll, die Fenster an die Youtube Auflösung anzupassen…. ich habe die HD Auflösung gewählt.

Um mein Browserfenster nicht immer wieder händisch einstellen zu müssen, habe ich mir die kleine App Moom im Apple Appstore gekauft. Moom klinkt sich in das System ein und ermöglicht 5 verschiedene Fensterpositionen anzuwählen, wenn ich mit der Maus über den grünen Punkt (+) der Fensterleiste wandere.

Wichtig ist mir aber: für Aufnahmen kann ich die Fenster vom Firefox und von Camtasia punktgenau justieren lassen.  Die Einstellung kann ich mir als Snapshot sichern, und ich spare mir Gefummel und Zeit.

Ich habe Moom kurz getestet, war begeistert und habe es gekauft.

FinalCut X: Arbeitsumgebung

Ich bin sicher kein Final Cutter vor dem Herren. Für die Erstellung von Tutorials hat sich die Software aber als äusserst gut erwiesen.

Bislang habe ich nur einen:

MBP 17″ von 2010 mit
512GB SSD
1TB HD (beides als FusionDrive konfiguriert)
8 GB Hauptspeicher
2,66 Ghz IntelCore i7

Für meine Tutorials reicht die Konfiguration gerade so aus. Der Lüfter meines MBP kommt aber ganz schön in Rage, je nach dem wie viel gerendert werden muss. Manchmal werden ja mehrere 100 MB an Youtube ausgeliefert.

Das Thema Datensicherung ist jetzt auch in grössere Dimensionen gewachsen. Ich habe mich entschlossen, eine Synology 1813+ als NAS zum Einsatz zu bringen und gleichzeitig einen Cloudservice für meine Mediatheken zu installieren.

In diesem NAS bringe ich erschwinglich 3TB Festplatten zum Einsatz. Und zwar in einem Raid 5 bzw. SHR Raid. Bei einem Raid 5 dient eine Platte dazu, per XOR Bitweise die Kontrollbits zu speichern. Wenn eine Platte ausfällt, so kann man diese schleunigst ersetzen und das RAID wieder aufbauen lassen.  Im Gegensatz zu einem RAID 10 verschwendet man nicht so viel Platz, büsst aber Geschwindigkeit ein. Nun, ich rendere keine Raketentechnologie.

Dennoch bläst der Ventilator meines inzwischen 3 Jahre alten MBP schon sehr heftig. Ich überlege mir daher, einen Mac Pro zuzulegen. Kleinster Prozessor, denn den kann man, falls es klemmt, aufrüsten. 16 oder 32 GB Ram wären schön sowie eine 1TB SSD…. die Synology übernimmt den Rest. Es meckert wohl irgendwie jeder an diesem Gerät rum. Oftmals wird er als Mülleimer beschimpft ider man nennt ihn iMer.

Wäre mir egal.  Unabhängige Testberichte bestätigen schon die Leistungsfähigkeit und vor allem: ich müsste wohl mehr Kohle ausgeben, um eine vergleichbare Windowsbüchse zu bekommen. Keine gute Idee.  Und FinalCut X hätte ich dann auch nicht.

Also, sparen ist angesagt.

erster Kontakt mit Final Cut X

Für das Projekt http://if-20.com  (TYAML) habe ich mir die Software Final Cut X von Apple näher angesehen.

Ich habe mich verstärkt um Video-Tutorials gekümmert.  TYAML ist ein Entwicklertemplate für TYPO3, welches sehr einfach die Erstellung von leistungsfähigen Webseiten mit dem o.g. CMS ermöglicht. Dazu braucht es aber Tutorials in Form von Screencasts.

Bei den Tutorials geht es vornehmlich darum,  Bildschirmmitschnitte richtig zu schneiden und nachzuvertonen.

iMovie von Apple hatte ich in den ersten Projekten im Einsatz. Gefiel mir schon ganz gut, war intuitiv zu bedienen…. aber irgendwie merkte man schnell: es ist nur für den Hobby-Bereich gedacht. Wenngleich man damit schon sehr weit kommt.

Ich konnte bei Apple eine Testversion laden und 30 Tage testen. Natürlich wurde die nicht über den Apple Store upgedated. Ich bekam auch kein kostenloses Zusatzmaterial in Form von Sounds.

Den 30-Tage Test kann man übrigens beliebig verlängern: man muss nur die Systemzeit zurückstellen. Ist aber nervig, wenn sämtliche Programme, die mit der Systemzeit arbeiten, plötzlich kollabieren oder komische Dinge tun.

Nun, nach dem Test habe ich mir FinalCut X im Applestore gekauft. es gab grade eine Aktion, das man für eine 50 Euro iTunes Karte nur 40 Euro zahlen musste. ich kaufte mit also Karten im Wert von 300 Euro und zahlte nur 240. Mit den 300 Euro ging ich dann shoppen.

Als nächstes Programm ist dann Motion dran. Leider kann man mit Final Cut X diverse effekte, die man für Screencasts so benötigt, nicht realisieren. Wäre schön, wenn es da Plugins etcgäbe. So bin ich immer noch auf Camtasia angewiesen.